Neue Gedanken zur Deponie Buech in Herznach

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Nun, nach dem 28. April, nachdem die Bevölkerung informiert worden ist, sieht alles anders aus. Dennoch, es bleiben Zweifel.

Aber zuerst ist festzuhalten, dass die Gemeinderäte korrekt gehandelt haben und ihr Amt verantwortungsvoll wahrgenommen haben. Diese Feststellung ist notwendig, weil ich denke, dass meherere dieser Gemeinderäte, vor allem der Gemeindeammann von Ueken in unfairer Weise angegangen worden sind und noch werden. Das hat man auch an der Informationsveranstaltung gesehen und gehört.

Natürlich wird auch beschönigt und mit merkwürdigen Zahlen gespielt.

  • Die 4.5 Kubikmeter Aushubmaterial, die pro Jahr und Pro Einwohner anfallen sind Kantonaler Durchschnitt. Der Bedarf wird aber mit einem regionalen Defizit begründet. Der regionale Aushub dürfte geringer ausfallen. Es ist also so, dass die Deponie überregional genutzt werden wird. Schlussendlich wird der Aushub dort gelagert, wo es am günstigsten ist. Die Deponie ist eine überregionale Deponie, die mit regionalem Bedarf begründet wird. Damit sage ich nicht, die Deponie sei unbegründet. Ich meine nur, in diesem Punkt wird beschönigt.
  • Man rechnet mit durchschnittlich 90 LKW Durchfahrten täglich durch Ueken. Gemäss Verkehrszählung fahren wohl - ich weiss die Zahl nicht mehr genau - gegen 10'000 Fahzeuge durch das Dorf. Das ist natürlich beschönigend. Massgebend wären die LKW Durchfahrten. Da würde das Verhältnis extrem viel anders aussehen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Zahl der Durchfahrten verdoppelt.

Nun also ...

... was ist von der Idee einer Aushubdeponie zu halten?

Das ist mein Blog, also stehen hier auch meine Ansichten drin. Wie man im letzten Blog leicht sehen konnte stimmt meine Meinung nicht immer mit der Realität überein. Es sind noch so viele Fragen offen. Aber dies sind meine Gedanken -

  • Zum Landschaftsbild - Mir erscheint der Vorschlag der Planer will dem Buech die Form eines dicken Hämatoms geben. Ich würde vielleicht etwas mehr Geländestruktur befürworten. Man könnte noch eine Senke oder Falte ins neue Gelände einbauen, das muss nicht einmal auf kosten des Deponievolumens gehen.
  • Als Schallschutz könnte voallem bei der Waage und der Radwaschanlage ein Erdwall aufgeschüttet werden, der den Lärm richtung Ueken minimiert.
  • Ueken muss als hauptbetroffene Gemeinde in das gesamte Projekt einbezogen werden. Ja wirklich, nach meinem Verständnis von Fairness ist das extrem wichtig.

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